Das ABC Glossar - Lexikon - für Photovoltaik
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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Abschattung |
Wenn Wolken, Bäume oder Gebäude Schatten auf eine Solaranlage werfen, führt das zu Ertragseinbußen und kann in seltenen Fällen zu Schäden durch Hot Spots führen. Diese Abschattung ist ungewollt. Transparente Solarzellen können in Wintergärten neben der Energieerzeugung auch zur Abschattung installiert werden. Hier ist die Abschattung gewollt. |
| AC (engl.: alternating current, zu deuts |
Solarzellen und -module produzieren Gleichstrom, der von einem Wechselrichter in Wechselstrom (AC) umgewandelt werden muss, wenn dieser ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden soll. |
| Akkumulator |
In einem Akkumulator, kurz Akku, wird elektrische Energie gespeichert. Er kommt in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz - immer dort, wo aktuell elektrische Energie vorhanden ist und für spätere Anwendungszwecke gespeichert werden soll (Zum Beispiel bei Kraftfahrzeugen, USV-Anlagen, Wochenendhäusern, etc.) |
| Amortisation |
Deckung der aufgewendeten Investitionskosten für ein Maßnahmepaket durch deren Einsparung. Sollte unter Berücksichtigung der Preissteigerung und der Kapitalverzinsung errechnet werden. |
| Amortisation, energetische |
Die Zeitspanne, die eine Solaranlage benötigt, um soviel Energie zu erzeugen, wie für ihre Herstellung benötigt wurde. Die Energierücklaufzeiten von Photovoltaikanlagen liegen zwischen drei bis max. sieben Jahren: PV-Anlagen auf der Basis von amorphem Silizium haben laut einer Studie der TU Berlin eine energetische Amortisationszeit von nur 17 bis 41 Monaten. PV-Anlagen weisen somit eine positive Energiebilanz auf. Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, können sich nicht energetisch amortisieren, da ständig weitere Brennstoffe verbraucht werden. |
| Ampere |
Die Einheit für die elektrische Stromstärke. |
| Anlagenüberwachung |
Zur Überwachung von Photovoltaikanlagen gibt es verschiedene Datenkommunikations-Systeme. Diese werden meist zusätzlich installiert, erfassen die erzeugte Strommenge und informieren so über den ordnungsmäßigen Betrieb der Anlage. Heute ist eine Überwachung via Internet, Email, Handy oder Großanzeigen möglich. |
| Aufdachmontage |
Bei der Aufdachmontage wird der Solarstrom-Generator mittels spezieller Montagesätze aus verzinktem Stahl, Aluminium oder Edelstahl etwa 5 bis 15 Zentimeter über der Dacheindeckung installiert. |
| Ausrichtung |
Zur effektiven Nutzung der Sonnenstrahlung werden Module und Kollektoren so ausgerichtet, dass die solare Ernte möglichst groß ist. Hierbei spielen neben dem Einfallswinkel der Sonne auch der "Azimutwinkel" und der Neigungswinkel der Module bzw. Kollektoren eine Rolle. Der Azimutwinkel gibt an, wie viel Grad die Modulflächen von der exakten Südausrichtung abweichen. Der Neigungswinkel betrifft die Abweichung von der Horizontalen. Mit so genannten Trackern können Solarzellen/Module kontinuierlich nachgeführt werden, so dass sie immer der Sonne zugewandt sind. (Siehe auch Azimutwinkel) |
| Azimutwinkel |
Der Azimutwinkel beschreibt die Abweichung von der Südrichtung (Südhalbkugel: Nordrichtung). Eine Solarstromanlage liefert den höchsten Energieertrag bei einem Azimutwinkel von 0 Grad. Doch selbst bei 45 Grad Azimutwinkel liegt die Energieausbeute von 30 Grad-geneigten Modulen noch bei 95 Prozent des Maximalwertes. (Siehe auch Ausrichtung) |
| Baugenehmigung |
Grundsätzlich bedarf die Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Hausdach keiner Baugenehmigung. Lediglich bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Genehmigung erforderlich. Freiflächenanlagen sind jedoch gesondert zu betrachten, da sie als eigenständige Bauwerke eingeordnet werden. |
| Beteiligungsanlage |
Eine SonnenStrom Anlage, die durch das finanzielle Engagement von mehreren Investoren realisiert wird. Dazu wird in der Regel eine Gesellschaft (z.B. GmbH & Co. KG) gegründet, an der sich die Investoren beteiligen. Die Gesellschaft betreibt die SonnenStrom Anlage. Das wirtschaftliche und steuerliche Ergebnis der Gesellschaft wird an die einzelnen Gesellschafter weiter gegeben. Siehe auch SonnenFonds. |
| Blitzschutz |
Eine Photovoltaikanlage erhöht grundsätzlich nicht das Risiko eines Blitzeinschlages in ein Gebäude. Sollte ein Blitzschutz für das Gebäude vorhanden sein, so wird die Photovoltaikanlage in den Schutz eingebunden. |
| Brennstoffzelle |
Bei den Brennstoffzellen wird der Strom auf eine elektrochemische Weise erzeugt. Dies erfolgt aus den gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen. Die Endprodukte sind stets umweltfreundlich; unvermeidliche Umweltbelastungen-zum Beispiel durch Schwermetalle-sind ausgeschlossen. Das Problem bei den Brennstoffzellen ist es jedoch, die hohe Betriebstemperatur in den Griff zu bekommen. |
| CO² Reduktion |
Mit den eingesparten CO2-Emission (kg/t) einer PV-Anlage ist die Menge an CO2 (in kg) gemeint, die bei der Produktion der gleichen Strommenge in einem kalorischen Kraftwerk freigesetzt würde. Jeder m² Photovoltaik spart CO2-Emissionen ein. Pro Solarzelle erreichen wir eine Reduktion von ca. 15 Kg / Jahr. |





